Ausfahrender Zug vor einer Bahnhofshalle

Berufsbild: Triebfahrzeugführer (w/m/d)


Eine attraktive Aufgabe: Ein Beruf mit Zukunft!


Auf dem deutschen Eisenbahnmarkt gibt es über 400 Eisenbahnverkehrsunternehmen – und alle suchen gut ausgebildete Triebfahrzeugführer (w/m/d). Die Nachfrage in diesem Berufsfeld ist also groß. Es ist eine der meistgesuchten Berufsgruppen!

Es fehlen alleine bei der Deutschen Bahn ca. 800 und weitere Stellen sind bei den Privatbahnen offen. Dieser Trend zeigt sich auch bei den offenen Stellen im Portal der Agentur für Arbeit.


Zugführer, Lokführer oder Tf?


Der Begriff „Triebfahrzeugführer“ beschreibt im Kern das Gleiche wie der Begriff „Lokführer“. Beide haben die gleiche Aufgabe: Zug zu fahren.

Der Begriff „Triebfahrzeug“ ist dabei ein Oberbegriff für Lokomotiven und Triebwagen.

Der Unterschied ist dabei nur, dass eine Lokomotive angekuppelte Wagen bewegt, ohne das in der Lokomotive Raum für Passagiere oder Güter vorhanden ist.

Ein Triebwagen ist dagegen ein Fahrzeug, das neben dem Antrieb und einem Fahrerstand auch Raum für Passagiere oder Güter hat; ein Beispiel ist der ICE.

Neben dem umgangssprachlichen „Lokführer“ existiert die Kurzform Tf, also die Abkürzung für Triebfahrzeugführer.

Der fachliche Begriff des „Eisenbahner im Betriebsdienst in Fachrichtung Lokführer und Transport“ – EiB L/T – ist die Bezeichnung der Ausbildung der Lokomotiv- oder Triebfahrzeugführer.


Zugführer sind kein Lokführer!


Zugführer haben ganz andere Aufgaben: Der Zugführer hat die Zugaufsicht. In dieser Eigenschaft muss er vor der Abfahrt die Abfahrbereitschaft des Zuges feststellen und dem Triebfahrzeugführer den Auftrag zur Abfahrt signalisieren. Sonst ist der Zugführer natürlich auch der Schaffner.


Berufsbild und Aufgaben


Die Aufgaben sind vielseitig und verantwortungsvoll. Triebfahrzeugführer (m/w/d) steuern Lokomotiven, Triebwagen und Kleinfahrzeuge und sind verantwortlich für die reibungslose, sichere und pünktliche Durchführung von Zugfahrten im Personennah- und Fernverkehr sowie im Güter- und Bauverkehr.

Des Weiteren zählen die technische Prüfung des Triebfahrzeuges vor sowie nach den Zugfahrten und die Versorgung mit fehlenden Kraft- und Betriebsstoffen zu den Aufgaben. Sie rangieren, bilden Züge und fahren diese Züge auch.

Sie besitzen umfassende Kenntnis der betrieblichen Regeln und Signale und beherrschen die vorhandenen Sicherungs- und Überwachungseinrichtungen.